5 Zeichen, dass Du den Kontakt zu Deiner Weiblichkeit verloren hast
- claudiathor
- 5. Sept. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Veröffentlicht am 26.08.2025 von Claudia thor Straten
Du funktionierst perfekt nach außen – erledigst Deine Aufgaben, sorgst für andere, meisterst den Alltag. Aber irgendwo tief in Dir nagt dieses Gefühl: "Das bin nicht ich. Das ist nicht mein Leben."
Wenn Du Dich in diesen Worten wiedererkennst, bist Du nicht allein. Nach traumatischen Erfahrungen, einer schweren Geburt oder auch durch jahrelange gesellschaftliche Konditionierung können wir den Kontakt zu unserer authentischen Weiblichkeit verlieren.
Die gute Nachricht? Diese Zeichen sind keine Verurteilung – sie sind eine Einladung.
Eine Einladung, zurück zu Dir selbst zu finden.
Was bedeutet "Kontakt zur Weiblichkeit verlieren"?
Deine Weiblichkeit ist nicht das, was die Gesellschaft Dir als "weiblich" verkauft.
Es ist nicht das perfekte Aussehen, die bedingungslose Aufopferung oder die ständige Harmonie.
Wahre Weiblichkeit ist:
Die Verbindung zu Deinem Körper und Deinen Zyklen
Das Vertrauen in Deine Intuition
Die Fähigkeit zu fließen zwischen Stärke und Sanftheit
Deine natürliche Sinnlichkeit und Kreativität
Die Erlaubnis, alle Emotionen zu fühlen und zu leben
Verlierst Du diesen Kontakt, fühlst Du Dich wie eine Schauspielerin im eigenen Leben – Du spielst eine Rolle, aber Du bist es nicht.
Die 5 deutlichsten Zeichen
1. Du spürst Deinen Körper nicht mehr richtig
Das erkennst Du daran:
Du atmest flach und vergisst oft ganz zu atmen
Dein Körper fühlt sich taub oder fremd an
Du merkst Hunger, Durst oder Müdigkeit erst, wenn es "zu spät" ist
Berührungen fühlen sich unangenehm oder überwältigend an
Du hast das Gefühl, nur noch in Deinem Kopf zu leben
"Nach meiner zweiten Geburt fühlte sich mein Körper an wie ein fremdes Gefährt, das ich steuern musste, aber nicht mehr bewohnte."
Was dahinter steckt: Dein Nervensystem ist in einem Schutzmodus. Es hat gelernt, Gefühle und Empfindungen abzuschalten, um Dich vor überwältigenden Erfahrungen zu bewahren.
2. Deine Intuition ist wie stumm geschaltet
Das erkennst Du daran:
Du zweifelst ständig an Deinen Entscheidungen
Du fragst alle anderen um Rat, aber hörst nicht auf Dich selbst
Du denkst endlos über Situationen nach, ohne zu einer klaren Erkenntnis zu kommen
Du hast das Gefühl, Deine "innere Stimme" sei verschwunden
Du fühlst Dich orientierungslos, auch in vertrauten Situationen
"Früher wusste ich intuitiv, was richtig für mich war. Nach dem Trauma fühlte es sich an, als wäre mein innerer Kompass zerbrochen."
Was dahinter steckt: Trauma und Überforderung können den Zugang zu Deiner Intuition blockieren. Dein System ist so damit beschäftigt zu überleben, dass die subtilen Signale Deiner inneren Weisheit überhört werden.
3. Sinnlichkeit und Lust sind zu fernen Erinnerungen geworden
Das erkennst Du daran:
Du vermeidest körperliche Nähe oder ertragst sie nur
Deine Libido ist verschwunden oder fühlt sich mechanisch an
Du ziehst Dich körperlich zurück, auch vor Dir selbst
Schöne Momente zu genießen fällt Dir schwer
Du lebst mehr im "Modus Überleben" als im "Modus Genießen"
"Ich erinnerte mich an die Frau, die ich mal war – die gern getanzt, gelacht und geliebt hat. Aber sie fühlte sich an wie jemand anders."
Was dahinter steckt: Sinnlichkeit erfordert Sicherheit und Präsenz. Wenn Dein System in Alarmbereitschaft ist, schaltet es diese "luxuriösen" Gefühle ab, um Energie zu sparen.
4. Du funktionierst nur noch, aber lebst nicht mehr
Das erkennst Du daran:
Deine Tage laufen wie im Autopilot ab
Du kümmerst Dich um alle anderen, aber vergisst Dich selbst
Spontaneität und Freude scheinen aus Deinem Leben verschwunden
Du fühlst Dich oft leer oder emotional taub
Du hast das Gefühl, dass das Leben "an Dir vorbeiläuft"
"Ich war die perfekte Mutter, die perfekte Partnerin, die perfekte Angestellte – aber wo war ich selbst in all dem?"
Was dahinter steckt: Du hast gelernt, Deine eigenen Bedürfnisse so weit hintenanzustellen, dass Du den Kontakt zu ihnen verloren hast. Du existierst in Rollen, aber nicht als authentische Frau.
5. Deine Emotionen sind entweder abgeschaltet oder völlig überwältigend
Das erkennst Du daran:
Du fühlst Dich oft emotionslos oder "wie hinter Glas"
Wenn Emotionen kommen, sind sie so intensiv, dass Du Angst vor ihnen hast
Du weinst entweder nie oder sehr plötzlich und heftig
Wut, Trauer oder Freude fühlen sich "gefährlich" an
Du hast das Gefühl, Deine Gefühle nicht kontrollieren zu können
"Entweder fühlte ich gar nichts, oder alles auf einmal. Einen gesunden Mittelweg gab es nicht mehr."
Was dahinter steckt: Dein emotionales System ist dysreguliert. Es schwankt zwischen Übererregung und Untererregung, weil es den natürlichen Fluss verloren hat.
Du bist nicht kaputt – Du bist überlebensfähig
Falls Du Dich in mehreren dieser Zeichen wiedererkennst: Du bist nicht kaputt. Du bist nicht "falsch" oder "zu wenig".
Diese Reaktionen zeigen, wie brillant Dein System ist. Es hat Wege gefunden, Dich durch schwere Zeiten zu bringen. Jetzt, wo Du sicher bist, darfst Du wieder zu Dir zurückkehren.
Der Weg zurück zu Dir selbst
Die Rückkehr zu Deiner authentischen Weiblichkeit ist möglich. Sie braucht Zeit, Geduld und oft professionelle Begleitung – aber sie ist absolut real.
Erste kleine Schritte können sein:
Atem-Achtsamkeit: Mehrmals täglich bewusst tief atmen
Körper-Check-ins: "Wie fühle ich mich gerade?" fragen
Intuitions-Übungen: Bei kleinen Entscheidungen erst fühlen, dann denken
Sinnliche Momente: Bewusst schöne Dinge wahrnehmen (Duft, Geschmack, Berührung)
Emotionale Erlaubnis: Allen Gefühlen Raum geben, ohne sie zu bewerten
Deine Weiblichkeit wartet auf Dich
Tief in Dir ist sie noch da – Deine wilde, sinnliche, intuitive, kraftvolle Weiblichkeit. Sie ist nicht verloren, nur verschüttet. Und sie sehnt sich danach, wieder gelebt zu werden.
Wenn Du beim Lesen dieser Zeilen ein Wiedererkennen, eine Sehnsucht oder auch Tränen gespürt hast, dann ist das bereits der erste Schritt zurück zu Dir.
Du verdienst es, wieder ganz Du selbst zu sein.
Du erkennst Dich in diesen Zeichen wieder und spürst die Sehnsucht nach Deiner vollständigen Weiblichkeit? In einem kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, welcher sanfte Weg zurück zu
Dir für Dich der richtige ist.

Über die Autorin: Claudia thor Straten ist Gründerin von purweiblich und begleitet Frauen dabei, nach Trauma und Geburt zurück in ihre authentische Weiblichkeit zu finden.
Als ehemalige Krankenschwester und eingeweihte Curandera versteht sie sowohl die körperlichen als auch die seelischen Aspekte dieser Transformation.
Hinweis: Diese Arbeit ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung.





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